Juni 2016

Traumasensibles Arbeiten für Kunsttherapeuten in der Flüchtlingshilfe

In diesem Seminar werden wir uns grundlegende Kenntnisse über Traumadynamiken und interkulturelle Kompetenz erarbeiten.

Die Arbeit mit traumatisierten Menschen kann für Kunsttherapeuten sehr belastend sein. Das Wissen darüber, wie unsere Arbeit uns beeinflusst, kann helfen die Balance im Leben zu erhalten und so bewusst mit Sekundärtraumatisierungen umzugehen.

Die kunstherapeutischen Übungen werden in Ton plastiziert. Sie konzentrieren sich auf die Stabilisierungsphase nach einer Traumatisierung, wie z. B. vorhandene Ressourcen entdecken und würdigen, einen „sicheren Ort“ schaffen sowie sich von Schreckensbildern distanzieren lernen. Außerdem lernen wir das Prinzip für „stabilisierende“ Geschichten kennen sowie die heilende Kraft von Rhythmusübungen.

Die Anerkennung durch den BVAKT ist mit 16 Fortbildungspunkte beantragt.

Dozentinnen:
Katrin Sauerland, www.katrin-sauerland.de
Nina Taplick, www.plastische-kunsttherapie.de

Datum: 04./ 05. Juni 2016
von Samstag 11:00 - 19:00 Uhr und Sonntag 9:30 - 16:00 Uhr
Gebühr: 220,- Euro/ 200,- Euro (Studenten)
Seminarort: Freie Waldorfschule in Essen, Schellstr. 47, 45134 Essen

September 2016

Die vier unteren Sinne - ihre Bedeutung für Gesundheit und Erkrankungen

Im Januar fand in Dornach die international Kunsttherapeutentagung zum Thema: „Sinnesentwicklung - Sinnesentfaltung, die Förderung der unteren Sinne in Entwicklung und Krankheit durch Anthroposophische Kunsttherapie“ statt. Die von mir geführte Arbeitsgruppe hat einen so großen Anklang gefunden, daß ich diesen Kurs nun noch einmal öffentlich anbiete.

Das Wochenendseminar widmet sich den von Rudolf Steiner beschriebenen vier unteren Sinnen: Tastsinn, Lebenssinn, Eigenbewegungssinn und Gleichgewichtssinn. Ihnen zu einer vollen Entfaltung zu verhelfen heißt auch, die Grundlage für eine gesunde Gesamtentwicklung des Menschen zu schaffen. Beim therapeutischen Plastizieren bietet sich die besondere Chance, sie kontinuierlich und gezielt fördern zu können.
Wir werden durch eine phänomenologische Vorgehensweise konkrete Methoden und Übungen kennen lernen, welche direkt in der kunsttherapeutischen Praxis sowohl für Kinder als auch für Erwachsene anwendbar sind. Dabei werden nicht nur die Hände, sondern auch die Füße plastizieren. Außerdem blicken wir auf spezifische Krankheitsbilder und Konstitutionen, bei denen man die Wirkung von unterentwickelten Sinnen erleben kann.

Die Anerkennung durch den BVAKT ist mit 16 Fortbildungspunkte beantragt.

Datum: 17./ 18. September 2016
von Samstag 11:00 - 19:00 Uhr und Sonntag 9:30 - 16:00 Uhr
Gebühr: 220,- Euro/ 200,- Euro (Studenten)
Seminarort: Freie Waldorfschule in Essen, Schellstr. 47, 45134 Essen